Geschichte Venlo

Nach Eröffnung unter dem Namen "Stadt Venlo" im Jahre 1912 war die Kneipe schon bald bekannt für ihre gute Gastronomie. Nachdem das Originalgebäude im Krieg zerstört wurde, folgte der Wiederaufbau: schon bald nach dem Krieg eröffnete "Haus Venlo" erneut als eine der ersten Nachkriegskneipen von Köln. Familie Meyer führte den Betrieb bis weit in die Siebzigerjahre, dann übernahm Hans Breuer den Laden. Nach Übernahme durch den Wirt André Sauer wurde aus der Kneipe eine "Musikwirtschaft". Das Venlo sprach ein ganz neues, junges Publikum an. Es kam jedoch zu Lärmbelästigungen und die Nachbarschaft nötigte den Hausbesitzer die Notbremse zu ziehen. Dem Wirt Sauer wurde daraufhin gekündigt - natürlich unter Protest des Stammklientels. Nachdem die sogenannte "Musikwirtschaft" Geschichte war, machte Hausbesitzer Mugnos eine Pizzeria aus der kölschen Traditionskneipe. Bis auf die unmittelbaren Nachbarn schien sich im Veedel niemand so recht über das neue Konzept zu freuen. Schon bald mussten neue Pächter her. Michael Stahnke und Daniel Fielenbach hauchten dem Lokal neues Leben ein. Aus dem "Stadt Venlo" wurde das "Venlo". Im Jahr 2015 hat die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG die Gaststätte übernommen. Seitdem erinnert hier die kölsche Küche an die große Schwester vom Venlo: das Brauhaus Früh am Dom.

  • 1912

    Eröffnung der Kneipe „Stadt Venlo“ unter der Leitung der Familie Meyer.

  • 1942

    Zerstörung des Originalgebäudes durch eine Fliegerbombe

  • 2004

    Übernahme der Gaststätte durch Wirt André Sauer

  • 2009

    Der Inhaber der Immobilie Angelo Mugnos eröffnet eine Pizzeria

  • 2011

    Die neuen Pächter Michael Stahnke und Daniel Fielenbach eröffnen das „Venlo“

  • 2015

    Die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG übernimmt im Sommer 2015 die Traditionskneipe „Venlo“ und eröffnet nach Renovierungsarbeiten am 1. Juli 2015 wieder.